Grabarten im Überblick
Im Trauerfall kann man für die Beisetzung zwischen verschiedenen Grabarten wählen, sofern nicht in einem bereits vorhandenen Grab beigesetzt wird.
Grundsätzlich ist zunächst zu entscheiden, ob eine Erdbestattung oder Urnenbeisetzung gewünscht ist.
Für Erdbestattungen kommen Einzelgräber und Doppelgräber, seltener auch Gruften in Betracht.
Einzelgräber sind schmaler und bieten sich an, wenn nur zwei Erdbeisetzungen mit gleichzeitig laufenden Ruhefristen angedacht sind. In Amberg sind zusätzlich vier Urnenbeisetzungen im Einzelgrab möglich, die Regelungen auf anderen Friedhöfen können hiervon abweichen.
Doppelgräber sind breiter und ermöglichen mit gleichzeitig laufender Ruhefrist entsprechend mehr Beisetzungen.
Doch nicht nur die Anzahl der vorgesehenen Beisetzungen spielt eine Rolle, ebenfalls kann relevant sein, ob beispielsweise Ehepartner lieber nebeneinander beigesetzt werden wollen und ob es bezüglich der Gestaltungsspielräume Wünsche gibt. So bietet ein Doppelgrab durch seine größere Fläche vielseitigere Möglichkeiten bei der Bepflanzung.
Bei Urnenbeisetzungen kann man - je nach Friedhof - zwischen Urnengrab, Urnenwandnische und Urnenbodenkammer wählen, sofern keine Beisetzung in einem Gemeinschaftsgrab der Stadt gewünscht ist.
Urnengräber haben den Vorteil, dass sie ganz individuell gestaltet werden können und Platz für Bepflanzung, Ornamente und vieles mehr bieten.
Urnenwandnischen und Urnenbodenplatten haben in der Regel vorgegebene Maße, das Material ist teilweise frei wählbar. Im Gegensatz zu Gemeinschaftsgräbern können Sie die Beschriftung häufig individuell gestalten und auf Wunsch auch weitere dekorative Elemente wie Laternen, Vasen, Ornamente und Fotos ergänzen.
Bei Bodenplatten besteht die Möglichkeit, kleinere Deko auf die Grabstätte zu legen, während Urnenwandnischen pflegeleichter sind und in der Regel nicht oder nur selten gereinigt werden müssen.


